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CECIL  JOHN  RHODES
(5. 7. 1853 - 26. 3. 1902)

"Nach Meinung vieler Leute ist Mr. Rhodes Südafrika.
Andere denken, er sei nur ein Teil davon. Letztere mein-
nen, daß Südafrika aus dem Tafelberg, den Diamanten-
Minen, den Gold-Feldern und Cecil Rhodes bestehe."
(Mark Twain, Following the Equator II, 1903, p. 379)

Tabellarischer Lebenslauf
zusammen gestellt von
Nikolas Dikigoros

1853
5. Juli: Cecil John Rhodes wird in Stortford (Hertfordshire) als fünftes von neun Kindern eines Vicars geboren.

1870
Rhodes erkrankt an Tbc; die Ärtze schicken ihn zu seinem älteren Bruder Herbert nach Südafrika, wo das Klima gesünder sein soll als in England. Während Herberts Eltern glauben, daß ihr Sohn als braver Farmer in Natal lebe, ist der längst auf Diamantensuche in Kimberley - freilich ohne nennenswerten Erfolg.

1871
Oktober: Nachdem auch Cecil Rhodes sich erfolglos als Farmer versucht hat, folgt er seinem Bruder nach Kimberley und wird sofort fündig.


1873
Rhodes kehrt als wohlhabender Mann nach England zurück und nimmt ein Studium in Oxford auf.


1874
Rhodes zieht sich bei einem Wettrudern gegen Cambridge auf der Themse eine Lungenentzündung zu und wird erneut nach Südafrika geschickt. Inzwischen ist in Kimberley eine Epidemie ausgebrochen; die Diamantensucher kehren dem Ort des Schreckens fluchtartig den Rücken, so daß Rhodes die meisten Minen billig aufkaufen kann.


1877
April: England erklärt die Annexion der Südafrikanischen Republik ("Transvaal").
Rhodes erleidet eine schwere Herzattacke und entgeht nur knapp dem Tode.

1880
1. April: Rhodes gründet die (bis heute bestehende) Diamanten-Gesellschaft De Beers. Seine Konkurrenten halten das zunächst für einen April-Scherz; aber Rhodes baut nach und nach ein Monopol auf, das ihn zum reichsten Privatmann der Welt machen wird.
Dezember: Als England versucht, die Burgers von "Transvaal" zu besteuern, bricht der "Erste Burenkrieg" aus.

1881
27. Februar: Die Buren schlagen die Briten in der Schlacht am Majuba-Hügel.
3. August: Im Frieden von Pretoria gewähren die Briten dem "Transvaalstaat" die Autonomie.
Rhodes wird für den neu geschaffenen Wahlkreis Kimberley-Barkly West als Abgeordneter ins Parlament der Kapprovinz gewählt. Als solcher propagiert er den Traum eines britischen Afrika mit einer durchgehenden Eisenbahnlinie "vom Kap bis nach Kairo" und spricht von einem "Sendungsauftrag der britischen Rasse".

1884
Rhodes wird zum stellvertretenden Kommissar von Betschuanaland (heute "Botswana") ernannt.

1886
Am Witwaatersrand (heute zu Johannesburg gehörend) in Transvaal werden reiche Goldvorkommen entdeckt.

1888
Rhodes wandelt die Fa. De Beers in eine Aktiengesellschaft um und dehnt sein Monopol auf Matabeleland (das Gebiet nördlich des Limpopo) aus.

1889
Rhodes gründet die "Britische Südafrika-Gesellschaft" und bekommt Maschonaland (das Gebiet südlich des Zambesi) übertragen.

1890
Rhodes wird zum Premier-Minister der Kapprovinz ernannt - seine Gegner sprechen von Bestechung.

1892
Im "Punch" erscheint die berühmte Karikatur, die Rhodes auf einer Landkarte Afrikas stehend zeigt, wobei er mit einem Stiefel Kapstadt, mit dem anderen Kairo nieder tritt.


1894
Matabeleland und Maschonaland - praktisch im Privateigentum Rhodes' stehend - werden zu einer britischen Kolonie unter dem Namen "Rhodesia" zusammen gefaßt, dessen Hauptstadt nach dem langjährigen britischen Premier-Minister "Salisbury" genannt wird.

1895
Dezember: Rhodes erteilt seinem Freund, Oberst a.D. Jameson (der für ihn bereits Matabeleland und Maschonaland erobert hatte), den Auftrag, Johannesburg und die Goldfelder im Handstreich zu nehmen, um auch die Eroberung Transvaals auf den Weg zu bringen. Die "Raiders" scheitern jedoch am Widerstand der Buren und mangelnder Unterstützung durch die in Transvaal lebenden Briten und anderen "Ausländer".

1896
Rhodes muß wegen des Jameson-Raids als Premier der Kapprovinz abtreten und zieht sich vorübergehend nach Rhodesien zurück.

1899-1902
Zweiter Burenkrieg in Südafrika. Rhodes kehrt als Privatmann nach Kimberley zurück, um seine Diamantenminen gegen die Buren zu verteidigen, und wird dabei in den Augen seiner Mitbürger zum Helden, zumal dies die einzige "Heldentat" ist, derer sich die Briten in diesem Kriege rühmen können. Unter Milner, seinem Nachfolger als Premier-Minister, wenden die Briten das Prinzip der "verbrannten Erde" an, stecken burische Frauen, Kinder und Kriegsgefangene in Konzentrationslager, deren Insassen bewußt nicht ausreichend versorgt werden, so daß bald Seuchen ausbrechen, die das kleine Volk der Buren dezimieren.

1900
Juni: Die Briten verkünden die Annexion der Südafrikanischen Republik (als "Transvaal") und des Oranje Freistaats (als "Orange River Colony").

1902
26. März: Cecil John Rhodes stirbt in Muizenberg bei Kapstadt an einer Herzattacke. Er hinterläßt sein immenses Vermögen (aufgrund eines Testaments, das er bereits im Alter von 19 Jahren aufgesetzt hat) der Universität Oxford, um nach ihm benannte Stipendien an junge männliche Angehörige der "teutonischen" Völker (Deutsche, Engländer und US-Amerikaner deutscher bzw. englischer Abstammung) zu vergeben, gemäß ihrer wissenschaftlichen Befähigung und Qualifikation.


31. Mai: Frieden von Vereeniging. Transvaal und Oranje werden der britischen Kapkolonie zugeschlagen.
Trotz späterer Gewährung des Dominion-Status und vordergründiger Aussöhnung der Briten und "Buren" unter General Hertzog bleiben die Spannungen zwischen englischen und niederländischen Südafrikanern latent bestehen.

1919
Nach dem Ersten Weltkrieg muß das Deutsche Reich im Diktatfrieden von Versailles u.a. seine Kolonie Ostafrika als "Völkerbundmandat" an Großbritannien abtreten. (Südwestafrika fällt an das Dominium Südafrika.) Rhodes' Traum eines englischen Afrika vom Kap bis nach Kairo ist in Erfüllung gegangen; er wird zum Mythos, obwohl die von ihm geplante durchgehende Eisenbahnlinie nie gebaut wird - dafür aber eine große Gedenkstätte.


1939-1945
Großbritannien gewinnt auch den Zweiten Weltkrieg - u.a. mit zwangsgepreßten Soldaten aus Südafrika und Rhodesien - und wähnt sich für kurze Zeit auf dem Gipfel seiner imperialen Macht.

1953
Rhodes' 100. Geburtstag wird als "Rhodes Centenary" im ganzen Empire, besonders in Nord- und Süd-Rhodesien, groß gefeiert.



[1 Crown zum Gedenken an Rhodes' 100. Geburtstag]

1964
Nord-Rhodesien ("Zambia") und Nyasaland ("Malawi") werden von ["Süd"-]Rhodesien abgetrennt und von den Briten in die "Unabhängigkeit" entlassen. Korrupte Negerhäuptlinge wie Kamuzu und Kaunda ruinieren die Länder - trotz Milliarden schwerer ausländischer Entwicklungshilfe, vor allem aus der BRD - binnen kürzester Frist.


1965
Um "Süd-Rhodesien" ein ähnliches Schicksal zu ersparen, erklärt Ministerpräsident Ian Smith dessen Unabhängigkeit. Großbritannien reagiert mit "Rassismus"-Hetze und Wirtschafts-Boykott. Dennoch entwickelt sich Rhodesien unter der segensreichen Herrschaft der weißen Minderheit zu einem blühenden Gemeinwesen und - neben der bereits seit 1961 unabhängigen und ebenfalls weltweit boykottierten Republik Südafrika - zum reichsten Land Afrikas. Das läßt die westlichen Gutmenschen nicht ruhen - und die kommunistischen "Befreiungskämpfer" schon gar nicht; sie tun alles, um die schwarzen Stämme gegen die weißen "Kolonialisten" aufzuhetzen und mit Waffen für Terror-Anschläge und den Bürgerkrieg zu beliefern. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die tendenziösen Bücher der - in Rhodesien aufgewachsenen und daher als "Kennerin" geltenden - Schriftstellerin Doris Lessing. (Lessing, geb. D. May Tayler, war zunächst - wie Anna Seghers - Anhängerin des Kommunismus stalinistischer Richtung, dann - nach ihrer Scheidung von dem Juden Gottfried Lessing - wie Annemarie Schimmel Anhängerin des Islām sufistischer Richtung.)

1977
Die Universität Oxford setzt sich unter Druck des englischen Parlaments - welches mit Enteignung des Fonds droht - über Rhodes' letzten Willen hinweg, indem sie den Stiftungszweck ändert. Künftig werden die Rhodes-Stipendien bevorzugt an Frauen und Farbige vergeben, ohne Ansehen ihrer wissenschaftlichen Befähigung und Qualifikation. (Bereits zuvor waren aus rein politischen Erwägungen Stipendien an offensichtlich unqualifizierte Kandidaten vergeben worden wie z.B. den notorischen Hurenbock "Billyboy" Clinton, der später US-Präsident werden sollte.)
Rhodes' Biografen und andere Schreibtisch-"Historiker" beginnen über sein vermeintlich "widersprüchliches" Verhältnis zu Afrika und den Afrikanern zu spintisieren: Einerseits habe er sie so gut gekannt wie kaum ein anderer seiner Zeitgenossen und sich für ihre Sprachen und Kulturen interessiert, "dennoch" habe er die Apartheid eingeführt. (Auf die Idee, "dennoch" durch "deshalb" zu ersetzen, kommt offenbar niemand.)

1979
Durch den jahrelangen Bürgerkrieg gegen vom Ausland unterstützte schwarze Terroristen zermürbt und von den burischen Südafrikanern im Stich gelassen, müssen die britischen Rhodesier die Auflösung ihres Staates und seine Umbenennung in "Zimbabwe" (nach einer - wohl von arabischen Sklavenhändlern erbauten - Ruinenstätte) hinnehmen. Ausländische Linke verhindern auch, daß gemäßigte Kräfte, die einen Ausgleich zwischen Schwarzen und Weißen suchen, wie der Bischof Muzurewa, an der Regierung bleiben; in ihren farbenblinden Augen kommen nur schwarze Rassisten in Frage - daß es auch unter "den" Schwarzen viele verschiedene Völker und Stämme gibt, die einander nicht ausstehen können und um nichts in der Welt friedlich innerhalb der von den Weißen gezogenen Staatsgrenzen zusammen leben wollen, sehen sie - anders als seinerzeit Rhodes - nicht. Besonders verbrecherisch an Rhodesien und seinen Völkern handeln die Regierungen der USA (Carter), Großbritanniens (Callaghan) und der BRD (Schmidt).


seit 1980
Der Maschona-Häuptling und Terrorist Robert Mugabe reißt die Macht an sich. Andere schwarze Terroristen - allen voran der Matabele-Häuptling Nkomo - erkennen ihn nicht an; nun geht der Bürgerkrieg erst richtig los. Das Land ist - trotz Milliarden schwerer ausländischer Entwicklungshilfe, vor allem aus der BRD - binnen kurzem ruiniert; seine Wirtschaft wird nur noch durch einige unverbesserliche weiße Farmer, die nicht rechtzeitig auswandern, aufrecht erhalten. Bald darauf fallen auch Südwestafrika und Südafrika an korrupte Negerhäuptlinge und schwarze Terroristen. Damit ist ganz Afrika ruiniert und wird vom Westen als "verlorener Kontinent" abgeschrieben. Lediglich die korrupten und unfähigen Politiker der BRD pumpen weiterhin Milliarden Steuergelder in Form von "Entwicklungshilfe" in das anderswo als "schwarzes Loch" bezeichnete Faß ohne Boden Afrika. (Die BRD ist auch das einzige Land der Welt, in dem das völlige Scheitern der "Dekolonisierung" nach dem verfehlten Prinzip "Afrika den Afrikanern" bis heute amtlicherseits tot geschwiegen wird.)

1997-2001
Rhodes' Epigone Ian Smith veröffentlicht seine Memoiren unter dem Titel "The Great Betrayal [Der große Verrat]", die auch dem blindesten Gutmenschen im Westen die Augen öffnen muß über das, was die Dekolonisierung in Afrika allgemein und besonders in Südafrika und Rhodesien angerichtet hat. Daher dauert es auch bis 2001 - in "Zimbabwe" wird gerade wieder Jagd auf die letzten, meist britischen, Weißen gemacht -, bis das Buch in England erscheinen darf, unter dem erweiterten Titel: "Bittere Ernte. Der große Verrat und das grauenhafte Nachspiel." Das Buch wird ein Bestseller. In der BRD wird es zwar nicht offiziell verboten; die rot-grüne Regierung (Schröder, SPD) erreicht jedoch durch inoffiziellen Druck auf die Verlage, daß keine Übersetzung ins Deutsche erscheinen kann. (In Südafrika ist es inzwischen verboten und wird auf dem Schwarzmarkt unter Lebensgefahr für umgerechnet 200,00 Euro pro Exemplar gehandelt.)

2003
In "Zimbabwe" sind die letzten Weißen von den Schwarzen enteignet und ermordet oder vertrieben worden. Folge sind Mißernten und Hungersnot, Zusammenbruch der Verwaltung und Anarchie.
Juli: In Oxford protestieren 115 Ex-Stipendiaten der Rhodes-Stiftung vergeblich gegen die Veruntreuung des Stiftungsvermögens durch klammheimliche Übereignung großer Summen an die neu gegründete "Mandela-Rhodes-Stiftung", die nach einem Negerhäuptling und Terroristen benannt ist (der mit Unterstützung willfähriger westlicher Politiker in Südafrika an die Macht gelangt war und den Grundstein für seinen Ruin legte, wie inzwischen auch die farbenblindesten Hühner sehen - aber nicht laut auszusprechen wagen) und nur Stipendien an Schwarze vergibt - nach Stammeszugehörigkeit, nicht nach Leistung. Der britischen Regierung (PM Blair, Labour Party) gelingt es nicht, den Abdruck der peinlichen Petition im australischen Sydney Morning Herald zu unterbinden; sie verhindert jedoch, daß die staatlich gelenkten Massenmedien in England über den Skandal berichten.
An Cecil Rhodes' 150. Geburtstag ist sein Lebenswerk zerstört und er selber so gut wie vergessen.

[Die Ruinen von Zimbabwe - Sinnbild der Zerstörung des einst blühenden Rhodesien]

2007
Oktober: Die Haßpredigerin Doris Lessing - an deren Tintenfingern das Blut von Millionen schwarzer und weißer Rhodesier klebt, erhält zur Belohnung für ihr MachLebens-Werk den Literatur-Nobelpreis.

[Doris Lessing]


2015
April: In Kapstadt wird das letzte Rhodes-Denkmal in Südafrika von einer Horde Wildereinem "Beseitigungs-Komitee" mit Exkrementen u.a. Unrat überschüttet und anschließend zerstörtbeseitigt.

[Die 'Beseitigungs-Zeremonie']

Dezember: Ein Neger, der mit einem Rhodes-Stipendium in Oxford studiert, entdeckt über dem Eingang des Oriel College eine Figur, die angeblich Rhodes darstellt; er gründet daraufhin eine Organisation mit dem schönen Namen "Rhodes Must Fall [Rhodes muß fallen]" und verlangt den Abriß - ein Anliegen, mit dem sich politisch-korrekten Gutmenschen in aller Welt solidarisieren.


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