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WALT DISNEY

(1901 - 1966)


Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1901
05. Dezember: Walter Elias Disney wird als Sohn der Eheleute Elias und Flora Disney in Chicago geboren. Er wächst in Marceline und Kansas City auf, bevor die Familie 1917 nach Chicago zurück kehrt.

1917-18
Disney dient als Sanitäter in Frankreich.


1918
Disney zieht wieder nach Kansas City, wo er als Werbezeichner arbeitet.

1920
Disney gründet zusammen mit Ub[be] Iwerks ein Studio für Werbefilme, das jedoch keinen großen Erfolg hat.

1923
Disney zieht nach Los Angeles, wo er zusammen mit seinem Bruder Roy ein Filmstudio gründet, das in Anlehnung an die Geschichte von "Alice im Wunderland" eine Serie von Zeichentrickfilmen ("Alice Comedies") herstellt. Darin kommt erstmals eine Maus vor.


1925
Diesney heiratet die Zeichnerin Lillian Bounds. (Aus der Ehe geht eine Tochter hervor.)


1926
.


1927
Disney und Iwerks kreieren "Mickey Mouse".


1928
November: "Steamboat Willie", der erste Zeichentrick-Tonfilm, kommt in die Kinos und wird auf Anhieb ein Erfolg.


1928-32
Disney erweitert die Mickey-Mouse-Familie um die Figuren Minnie Mouse, Pluto und Goofy.


1932
Disney bringt "Blumen und Bäume", den ersten Zeichentrickfilm in Farbe, in die Kinos, mit dem er seinen ersten Academy Award ("Oscar") in der Kategorie "bester Zeichentrick-Kurzfilm" gewinnt. Einen weiteren Oscar erhält er außer der Reihe für "Mickey Mouse".


1933
Disney bringt den ersten Donald-Duck-Film in die Kinos und beteiligt sich mit "Die drei kleinen Schweinchen" am Filmfestival von Venedig, der ein Jahr später den Oscar für den besten Zeichentrick-Kurzfilm gewinnt.


1934
Disney bringt "Die Schildkröte und der Hase" in die Kinos. (Er gewinnt ein Jahr später erneut den Oscar für den besten Zeichentrick-Kurzfilm.)

1935
.

1936
Disney gewinnt den Zeichner Carl Barks (1901-2000) für seine Filmstudios.


1937
Disney bringt "Snowwhite" [dts.: "Schneewittchen und die sieben Zwerge"], den ersten Zeichentrickfilm in Hauptfilmlänge, in die Kinos. Der Film wird ein Kassenschlager und trägt Disney einen weiteren Oscar ein.


1938
Disney bringt "Ferdinand der Stier" in die Kinos (Er gewinnt ein Jahr später den Oscar für den besten Zeichentrick-Kurzfilm.)


1939
Disney bringt "Ugly Duckling [Das häßliche Entchen] in die Kinos. (Er gewinnt ein Jahr später den Oscar für den besten Zeichentrick-Kurzfilm.)
Nachdem Großbritannien und Frankreich Deutschland den Krieg erklärt haben, engagiert sich Disney im "America First Committee", das sich gegen die Bestrebungen Roosevelts wendet, den Krieg zum Zweiten Weltkrieg auszuweiten. Dieser unterstützt jedoch vom ersten Tag an Großbritannien mit großzügigen Krediten, Waffen- und Munitionslieferungen.


1940
Disney bringt "Pinocchio" und "Fantasia" in die Kinos. Beide floppen überraschend.


1941
11. September: Roosevelt erteilt die Shoot-on-sight-order, mit der die USA auch militärisch in den Zweiten Weltkrieg eintreten, vorerst ohne diesen offiziell zu erklären.
Oktober: Disney bringt "Dumbo" in die Kinos. Es wird sein vorerst letzter großer Kassenerfolg.


Dezember: Nachdem die USA auch offiziell in den Zweiten Weltkrieg eingetreten sind, werden Disneys Filmstudios beschlagnahmt; er wird gezwungen, hauptsächlich Lehrfilme für die U.S. Army und Kriegspropaganda zu drehen.

1942
April: Disney bringt "Bambi" in die Kinos, eine Zeichentrick-Verfilmung des gleichnamigen Romans von Siegmund Salzmann ("Felix Salten") von 1923. Obwohl er das in den USA unbekannte Reh durch einen Weißwedelhirsch ("Virginiahirsch") ersetzt, floppt der Film.


Disney produziert den Krigspropagandaclip "Donald Duck In Nutzi Land", der als Vorfilm in allen US-Kinos läuft und ein Jahr später den Oscar für den besten Zeichentrick-Kurzfilm gewinnt - für lange Zeit Disneys letzter. Populär wird allerdings nur der Song "Der Fuehrer's Face", nach dem der Clip wenig später umbenannt wird.


1943
Disney dreht den abendfüllenden Kriegspropagandafilm "Sieg durch Luftüberlegenheit". Es wird der größte Flop seiner Filmgeschichte.

1944
Disney bringt "Die drei Caballeros" in die Kinos. Von da an übertrifft "Donald Duck" alle anderen Disney-Figuren an Beliebtheit; dafür läßt das Interesse des Publikums an "Mickey Mouse" spürbar nach. (Populärste Comic-Figur in den USA ist damals ein Konkurrenz-Produkt der Warner Brothers, der Hase "Bugs Bunny".)


seit 1945
Disney unterstützt die Bemühungen der US-Regierung, den kommunistischen Einfluß in Hollywood einzudämmen.

1948
Disney bringt mit "Seehund-Insel" seinen ersten Natur-Dokumentar-Film in die Kinos, für den er ein Jahr später endlich wieder einen Oscar erhält.

1950
Disney bringt "Cinderella [Aschenpuddel]" in die Kinos.


1951
Disney bringt "Alice im Wunderland" in die Kinos.


1953
Disney bringt "Peter Pan" und "The Living Desert [Die Wüste lebt]" in die Kinos.

1954
Disney bringt "The Vanishing Prairie" [dts.: "Wunder der Prärie"] in die Kinos.

1955
Disney bringt "Geheimnisse der Steppe" und "Lady and the tramp" [dts: "Susi und Strolch"] in die Kinos.


Juli: In Anaheim (bei Los Angeles) wird der Vergnügungspark "Disney Land" eröffnet.


1959
Disney bringt "Sleeping Beauty [Dornröschen]" in die Kinos.


1960
Disney bringt den Beethoven-Film "The Magnificent Rebel [Schicksals-Sinfonie]" in die Kinos. Die Ablehnung sowohl des Publikums als auch der Kritik lassen Disney die Idee ernsthafter biografischer Filme schnell wieder aufgeben.*

1961
Disney bringt "101 Dalmatiner" in die Kinos.


1964
Disney bringt "Mary Poppins" in die Kinos. Der Film gewinnt fünf Oscars.


seit 1965
Disney arbeitet an "Das Dschungelbuch" mit, für das ihm 1969 posthum die "Goldene Leinwand" verliehen wird.


1966
15. Dezember: Der Kettenraucher Walt Disney stirbt an Lungenkrebs. Sein Bruder Roy führt das Filmunternehmen alleine weiter.

1967
"Das Dschungelbuch" kommt in die Kinos. Es wird posthum einer der größten Erfolge Disneys.


1971
In Florida wird der Vergnügungspark "Walt Disney World" eröffnet.


2006
Die Disney-Biografie von Neal Gabler erscheint.

2008
Februar: Die Frankfurter Rundschau enthüllt einen Fund des Norwegers William Hakvaag: Bilder, die "der Tyrann und Massenmörder Hitler" nach Disneys Schneewittchen-Film - von dem er eine Kopie besaß - gemalt hat. Damit ist der furchtbare Verdacht zur Gewißheit geworden: Disney war ein geistiger Wegbereiter des National-Sozialismus und mitschuldig am Zweiten Weltkrieg!

[Schneewittchen war eine Nazi-Braut!] [ein böser Nazi-Zwerg] [Donald in the dog house]


*Disney hatte sich eines der schwierigsten Sujets auf diesem Gebiet überhaupt ausgesucht. Was immer man gegen "The Magnificent Rebel" sagen kann, bleibt festzuhalten, daß auch davor und danach kein einziger Beethoven-Film gedreht wurde, welcher der Lebensgeschichte des großen Musikers vollauf gerecht geworden wäre, nicht einmal in der Zeit des "Dritten Reichs", die doch an guten biografischen Filmen - auch über Zeitgenossen Beethovens - wahrlich nicht arm war.


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