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ROBERT  MUGABE

(1924 - 201?)

[Robert Mugabe]

Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1924
21. Februar: Robert Gabriel Mugabe wird in einem Vorort von Salisbury (British-Rhodesien) geboren. Er gehört dem Bantu-Stamm der Schona an, der die Mehrheit der Schwarzen im Lande stellt.

1930-1942
Mugabe besucht als Katholik Missions- und Jesuitenschulen.

1942
Mugabe erhält ein Stipendium zum Studium an der Fort Hare Universität in Südafrika. Zu seinen Kommilitonen zählen dort u.a. Julius Nyerere und Kenneth Kaunda.

1951
Mugabe macht seinen B.A. in Englisch und Geschichte.

1952-57
Mugabe absolviert Aufbaustudiengänge in Driefontain, Salisbury, Gwelo, Daressalam und - im Fernstudium - London. Dabei wird er vor allem in Marxismus-Leninismus geschult und zum überzeugten Kommunisten.

1958-60
Mugabe arbeitet als Lehrerausbilder in Accra (Ghana).

1960
Mugabe kehrt nach Rhodesien zurück; er wird Mitglied der von Joshua Nkomo - einem Ndebele - gegründeten "National-Demokratischen Partei [NDP]" (später umbenannt in "Zimbabwes Afrikanische Volks-Union [ZAPU]").

1963
Mugabe überwirft sich mit Nkomo und gründet seine eigene Partei, die "Zimbabwe Afrikanische National-Union [ZANU]".

1964
16. April: Ian Smith wird zum Premierminister von Rhodesien gewählt. Er weigert sich, das von den Briten übernommene Wahlrecht zu ändern - wonach nur wählen darf, wer des Lesens und Schreibens kundig ist und Steuern zahlt, eine Voraussetzung, welche die meisten Schwarzen nicht erfüllen - und verbietet die marxistischen und maoistischen Parteien; Mugabe wandert - ebenso wie Nkomo - ins Gefängnis. Er wird jedoch - ähnlich wie der Terrorist Nelson Mandela in Südafrika - in äußerst milder Haft gehalten; er darf sogar ein Jura-Fernstudium absolvieren.

1965
11. November: Die Regierung Smith erklärt die Unabhängigkeit Rhodesiens von Großbritannien. Die Briten reagieren mit einer Wirtschaftsblockade, unter der vor allem die Schwarzen leiden.

1971
Die UNO ruft das "Internationale Jahr zur Bekämpfung des Rassismus und der Rassendiskriminierung" aus. (Die Rassendiskriminierung der Inder und der Weißen in den schwarzafrikanischen Ländern soll damit aber nicht bekämpft werden, ebenso wenig die Diskriminierung der Schwarzafrikaner in den arabischen Staaten Nordafrikas.)

1974
Mugabe wird aus der Haft entlassen und geht ins benachbarte Moçambique (das soeben von Portugal in die Unabhängigkeit entlassen wurde), von wo aus die ZANU einen Guerilla-Kampf gegen Rhodesien führt.

1977
In den USA wird der Erdnußfarmer Jimmy Carter Präsident, der vier Jahre lang alles in seiner Macht stehende unternimmt, um die rhodesische Regierung zu diskreditieren und eine Machtergreifung von ZANU und ZAPU zu ermöglichen.


1978
Die UNO ruft das "Internationale Anti-Apartheid-Jahr" aus.
März: Auf britischen und US-amerikanischen Druck schreibt Smith Wahlen aus, an denen erstmals auch Analfabeten teilnehmen dürfen.

1979
Juni: Zum allgemeinen Entsetzen aller politisch-korrekten Gutmenschen werden die Wahlen vom gemäßigten UANC gewonnen, dessen Vorsitzender, der neue Ministerpräsident Abel Muzurewa, einen friedlichen Ausgleich mit den Weißen sucht.
Die neue (seit Mai) britische Regierung unter Margaret Thatcher verschärft den Druck mittels einer erneuten Wirtschaftsblockade. Auf der "Lancaster-Konferenz" wird die Rückkehr Rhodesiens zum Kolonialstatus vereinbart. Allen schwarzen Terroristen wird Straffreiheit zugesichert, den weißen Farmern lediglich das "Recht", bis zu ihrer Enteignung noch zehn Jahre im Land zu bleiben.
Dezember: Großbritannien übernimmt wieder die Herrschaft über seine - nunmehr "Zimbabwe-Rhodesien" genannte - Kolonie, ein in der Geschichte einmaliger Vorgang. Die Karikaturisten erkennen zwar richtig, daß die kommenden Streitigkeitn auf dem Rücken des rhodesischen Löwen - personifiziert durch Ian Smith - ausgetragen werden; den Völkermord an den schwarzen und weißen Minderheiten sehen sie jedoch nicht voraus, ebenso wenig, daß weder die schwarzen Mörder in "Zimbabwe" noch ihre weißen Helfershelfer[innen] in London für ihre Verbrechen jemals zur Rechenschaft gezogen werden. (Dies in einer Zeit, da internationals Tribunale - allen voran der Gerichtshof in Den Haag - geradezu hysterische Hexenjagden auf angeblich kriminelle Politiker in aller Welt veranstalten, die ihnen aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen nicht genehm sind.).


1980
März: Nach einer "Wahl"-Farce unter vorgehaltenen Bajonetten wird Mugabe von den Briten zum Sieger erklärt und "Zimbabwe" in die Unabhängigkeit entlassen. Mugabe droht Smith, Muzurewa und Nkomo mit der Ermordung ihrer Volksgenossen, wenn sie diese nicht zur Kooperation aufrufen. Smith ruft daraufhin die Weißen auf, "freiwillig" im Lande zu bleiben. Viele sind dumm genug, auf ihn zu hören, einige wandern nach Südafrika aus, nur wenige kehren zurück ins "perfide Albion".

1981
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1982
Die UNO ruft das "Internationale Jahr der Mobilisierung von Sanktionen gegen Südafrika" aus.

1983
Mugabe entläßt Nkomo. Die anschließenden Aufstände der Ndebele-Stämme werden bis 1987 nieder geschlagen.

1987
Mugabe schafft das Amt des Ministerpräsidenten ab und übernimmt dessen bisherige Befugnisse selber.

1988
Nach der Zwangsvereinigung von ZANU und ZAPU zur sozialistischen Einheitspartei "ZANU-PF" nimmt Mugabe Nkomo wieder ins Kabinett auf.

1990
Mugabe läßt sich mittels einer Schein-"Wahl" im Amt bestätigen.

1991
Mandela übernimmt die Führung des wieder zugelassenen ANC.

1993
Mandela, der wie kein anderer dazu beigetragen hat, den Frieden in Südafrika zu zerstören, erhält den Friedensnobelpreis. Für derartige Individuen - die man beim besten Willen nicht als "Pazifisten" bezeichnen kann - wird der eufemistische Ausdruck "Friedensaktivisten" erfunden.

1994
9. Mai: Nach der Machtergreifung des ANC wird Mandela "Präsident" der Republik Südafrika. (Von seinen schwarzen Anhängern wird er jedoch nur "Mandiba [großer Häuptling]" genannt.)
Das einst blühende Land wird binnen weniger Jahre ruiniert, obwohl es verglichen mit anderen schwarzafrikanischen Staaten noch relativ gut dasteht, da die Weißen nicht gleich enteignet, vertrieben oder ermordet werden, und da blauäugige westliche Regierungen es nach Aufhebung der Sanktionen mit Wirtschaftshilfe geradezu überschütten.

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Königin Elizabeth II von England macht Mugabe für seine großen Verdienste zum Ritter vom Bath-Orden.

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seit 1995
Der Niedergang der südafrikanischen Wirtschaft (trotz reicher Bodenschätze), von Recht und Ordnung sowie des Bildungs- und Gesundheitswesens ist nicht aufzuhalten, da an die Spitze praktisch aller Einrichtungen unfähige Schwarze gesetzt werden, deren einzige Qualifikation ihre Hautfarbe - und ihre Zugehörigkeit zum Xhosa-Volk bzw. zum Thembu-Stamm - ist. AIDS grassiert, Raub, Mord und Totschlag sind an der Tagesordnung; in Polizei-Gefängnissen wird gefoltert und gemordet; Korruption und Nepotismus nehmen überhand. Besonders hervor tut sich dabei Mandelas Frau "Winnie", die bald einen Ruf genießt wie einst Tschiang Tsching (China), Imelda Marcos (Filipinen) und Ibu Tien (Indonesien) zusammen. Während in Südafrika unter weißer Herrschaft alle Völker und Stämme in Frieden, Sicherheit und relativem Wohlstand leben konnten - auch ohne auf dem Papier "gleiche Rechte" zu haben -, müssen unter dem ANC-Regime alle, die nicht zum herrschenden Negerstamm zählen, nicht nur um Hab und Gut, sondern auch um Gesundheit und Leben fürchten. Binnen weniger Jahre wird Südafrika zum Staat mit der höchsten Kriminalitätsrate der Welt. Mandela ruft seine Rassenbrüder öffentlich zur Ermordung aller Weißen in Südafrika auf und bezeichnet dies als sein Verständnis von "Demokratie". (Nirgendwo auf der Welt regt sich offizieller Widerspruch; vielmehr wird die Entwicklungshilfe angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Probleme - die vor allem die Masse der Schwarzen im Lande schwer trifft - massiv erhöht mit der Begründung, man unterstütze damit die "Demokratie" in Südafrika.)

1996
August: Mugabe heiratet in zweiter Ehe seine 32-jährige Sekretärin Grace Marufu.

1997
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1998
Mugabe wird in Bonn von BRDDR-Präsident Roman Herzog empfangen, der ihm tief in den A... kriecht und seine vorbildliche Politik lobt*. Nachdem Zimbabwes Wirtschaft durch die Enteignung, Ermordung und/oder Vertreibung der Weißen weitgehend zusammen gebrochen ist, kommt ihm die BRDDR mit Milliarden schweren Krediten, Entwicklungshilfe und Lieferungen auf Pump zu Hilfe. [Keine dieser Lieferungen wurde je bezahlt; Hermes und die KfA sprangen mit Steuergeldern ein.]
Auch UN-Generalsekretär Kofi An-an unterstützt seinen Freund Mugabe, wo er nur kann.


1999
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2003
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2004
Die Leser des ghanaïschen Nachrichtenmagazins New African wählen den "größten Afrikaner des 20. Jahrhunderts". Mugabe belegt den dritten Platz hinter Nelson Mandela (Südafrika) und Kwame Nkrumah (Ghana).

[Die größten Politiverbrecher Afrikas]

2005
April: Mugabe ist Ehrengast im Vatikan bei der Beerdigung von Papst Johannes Paulus II.
Anschließend reist er weiter in die Schweiz (wo er die westliche Entwicklungshilfe für Zimbabwe auf seinen Privatkonten bunkert) und besucht seinen Freund Sepp Blatter, den Diktator Häuptling Präsidenten der FIFA.


2006
1. April: BRD-Präsident Köhler reist auf den Spuren von Heinrich Lübke ins südliche Afrika, verspricht Schuldenerlaß für die "Ärmsten der Armen" (zu denen nun auch Zimbabwe gehört) und weiter erhöhte Entwicklungshilfe; schließlich kann Mugabe nichts dafür, daß es so gekommen ist - schuld sind immer die anderen.


Auf dem Papier werden die Zimbabwer immer reicher. Solange sie bloß Millionäre sind, nehmen es einige noch mit Humor.


Als sie dagegen alle Trillionäre sind, vergeht auch den letzten das Lachen - wobei die ursprüngliche Parodie bald von der traurigen Wirklichkeit überholt wird.**




2011
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*Herzog hatte seine politische Kompetenz bereits drei Jahre zuvor unter Beweis gestellt, als er die Islamistin und Befürworterin des Mordaufrufs gegen den indischen Schriftsteller Salmān Rushdī Annemarie Schimmel empfing und für ihren vermeintlichen Kampf gegen jenen Mordaufruf öffentlich belobigte.

**Dikigoros darf seinen Lesern versichern, daß ihm Schadenfreude fern liegt. Ihm ist durchaus bewußt, daß die Wirklichkeit Zimbabwes sehr bald auch die BRDDR einholen könnte.


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